Seitenverhältnis-Rechner mit Crop und Letterbox-Vorschau
Berechne Seitenverhältnisse und sieh in der Vorschau, wie dein Bild in Instagram, Open Graph oder A4 passt - vor dem Export, nicht danach.
Ein Seitenverhältnis-Rechner beantwortet zwei Fragen auf einmal: welches Verhältnis dein Bild gerade hat - und was passiert, wenn du es auf ein anderes Format zuschneidest, etwa für Instagram, Open Graph oder A4. Die Vorschau darunter zeigt dir live, ob beim Anpassen Pixel wegfallen oder Ränder dazukommen - bevor du exportierst, nicht danach. Dein Bild bleibt dabei im Browser; ausgelesen werden nur die Pixelmaße.
/* Crop 1920×1276 → 1021×1276 */
.target {
aspect-ratio: 1021 / 1276;
width: 100%;
max-width: 1021px;
}
.target img {
width: 100%;
height: 100%;
object-fit: cover;
object-position: 50% 50%;
}Übersicht
Welches Format passt wohin? Klick eine Zeile, um die Pixelmaße in die Quelle zu laden.
Läuft im Browser. Bilder werden nicht hochgeladen, nur ihre Maße ausgelesen.
Crop oder Letterbox? Die einzigen zwei ehrlichen Antworten
Wenn deine Quelle 16:9 ist und das Ziel 1:1 sein soll, gibt es genau zwei mathematisch saubere Wege - und einen falschen.
Crop schneidet die überstehenden Pixel ab. Aus 1920×1080 wird ein 1080×1080-Rahmen mittig in der Quelle, links und rechts fallen je 420 Pixel weg. So funktionieren Social-Media-Zuschnitte: Bildwirkung schlägt Vollständigkeit. Genau dieser Wegfall-Bereich liegt in der Vorschau rot über deiner Quelle.
Letterbox ist das Gegenteil: der ganze Quellinhalt bleibt erhalten, der fehlende Platz wird mit Rändern aufgefüllt. Aus 1920×1080 in 1:1 werden 1920×1920 mit je 420 Pixeln Rand oben und unten - dasselbe Bild wie ein Spielfilm im 16:9-TV mit schwarzen Balken. Die saubere Lösung für Archive, Diashows oder wenn die Bildkomposition unverhandelbar ist.
Strecken ist die dritte Option, die du eigentlich nie willst. Das Bild wird ins Ziel-Verhältnis gequetscht - Gesichter werden eierförmig, Logos schief, Linien wackelig. Strecken bleibt sichtbar, aber bernsteinfarben als Anti-Pattern markiert. Wir blenden die Option nicht aus, weil sie als Vergleich hilft - aber niemand soll versehentlich in ihr landen.
Die Vorschau ist die Antwort. Tippst du 1920 und 1080 in die Quelle und wählst Instagram quadratisch, siehst du es sofort: links und rechts liegen rote Felder über der Quelle (Crop), darunter die exakte Pixelzahl −840 px Breite. Wechselst du auf Letterbox, wird derselbe Bildinhalt mit 840 px Höhe aufgefüllt. Die Entscheidung wird visuell, nicht arithmetisch. → Beispiel laden: 1920×1080 → 1:1
Warum dein Instagram-Post angeschnitten wird - und was sich 2025 geändert hat
Instagram hat mehrere Formate parallel im Einsatz. Drei davon stecken im Toolflux-Preset:
- Feed-Quadrat (1:1, 1080×1080) - die klassische Form. Sicher im Feed; im neuen Profil-Grid wird sie eingepasst.
- Feed-Hochformat (4:5, 1080×1350) - der maximale Feed-Platz. Seit Januar 2025 auch das Format des Profil-Grids.
- Story / Reels (9:16, 1080×1920) - vertikal, Vollbild, eigene Welt.
Feed-Fotos gehen laut help.instagram.com sogar bis 3:4. Den ärgerlichen Beschnitt gab es lange beim Profil-Grid: bis Anfang 2025 wurden dort alle Posts zentriert auf 1:1 zugeschnitten - ein 4:5-Post verlor oben und unten je 135 Pixel. Adam Mosseri (Head of Instagram) hat das Grid im Januar 2025 von Quadraten auf 4:5-Rechtecke umgestellt: 4:5-Posts sitzen seither vollständig im Grid, ältere 1:1-Posts werden in 4:5 eingepasst.
Wähle das Preset Instagram Hochformat (4:5), um zu sehen, wie dein Bild im neuen Grid sitzt - oder tippe 1080×1080 als Quelle, um zu prüfen, was mit einem alten Quadrat im 4:5-Grid passiert. Quellen: help.instagram.com, Mosseri-Ankündigung Januar 2025, verifiziert Mai 2026 (Stand-Datum direkt am Preset-Chip). → Beispiel laden: 1080×1080 im 4:5-Grid
Pixel ≠ Seitenverhältnis - gleiche Form, andere Größe
Häufiger Denkfehler: 4K hat ein anderes Seitenverhältnis als 1080p. Stimmt nicht. Beide sind 16:9.
| Auflösung | Pixel | MP | Verhältnis |
|---|---|---|---|
| 720p (HD) | 1280×720 | 0.9 | 16:9 |
| 1080p (FHD) | 1920×1080 | 2.1 | 16:9 |
| 1440p (QHD) | 2560×1440 | 3.7 | 16:9 |
| 4K UHD | 3840×2160 | 8.3 | 16:9 |
| 8K UHD | 7680×4320 | 33.2 | 16:9 |
| DCI 4K Cinema | 4096×2160 | 8.8 | ≈ 1.9:1 |
Das Verhältnis bleibt 16:9, nur die Pixelzahl wächst. Von 1080p zu 4K vervierfacht sie sich (2.1 MP auf 8.3 MP) - dasselbe Bild, höher aufgelöst. Cinema-4K (DCI) tanzt aus der Reihe: 4096×2160 ist minimal breiter (≈1.9:1), weil die Kinodistribution einen breiteren Standard nutzt als Heim-TVs.
Im Referenz-Tab klickst du eine Zeile an, und sie wird sofort als Quelle übernommen - praktisch, wenn du schnell prüfen willst, ob ein 4K-Master für einen 1:1-Instagram-Crop reicht (ja, mit 8.3 MP locker). → 4K UHD als Quelle übernehmen
Letterbox = horizontale Balken, Pillarbox = vertikale Balken
Zwei Begriffe, die oft vertauscht werden:
- Letterbox: schwarze Balken oben und unten. Entsteht, wenn ein breiteres Bild (etwa ein 21:9-Film) in einem schmaleren Rahmen (16:9-TV) läuft, ohne dass der Bildinhalt zugeschnitten wird.
- Pillarbox: schwarze Balken links und rechts. Entsteht, wenn ein schmaleres Bild (etwa altes 4:3-TV-Material) in einem breiteren Rahmen (16:9-Bildschirm) läuft.
Die Namen stammen aus den Anfängen des Breitbild-Heimkinos: letterbox weil das Bild aussah wie ein Brief im Briefkastenschlitz; pillarbox weil es wie eine altmodische britische Briefkasten-Säule wirkte. Die Vorschau beschriftet jedes Padding einheitlich als Letterbox und zeigt dir die Richtung über die Achse: Padding in der Höhe heißt Balken oben und unten (klassisches Letterbox), Padding in der Breite heißt Balken links und rechts (technisch Pillarbox). → Cinema 21:9 mit Letterbox in 16:9
Was der Rechner alles kann
- Sechs Modi für sechs Aufgaben:
Social(Instagram, TikTok),Link-Vorschau(OG, X, LinkedIn),Video & Screens(720p bis 8K, Cinema),Foto(Vollformat, APS-C, MFT),Druck(A4, A3, Foto-Abzüge mit DPI) undEigenes(freies Verhältnis). Jeder Modus zeigt nur seine eigenen Presets, Einheiten und Konventionen - keine DPI in Social, dafür Megapixel im Foto-Modus und Papiergrößen im Druck-Modus. - Eingabe von drei Seiten: tippe Breite, Höhe oder Verhältnis - der jeweils freie Wert rechnet sich live mit. Tippst du
16:9ins Verhältnis-Feld, passt sich die Höhe an; tippst du eine neue Breite, aktualisiert sich das Verhältnis. - Bild ablegen oder auswählen: zieh ein Bild auf die Vorschau oder klick auf das Upload-Symbol. Das Bild liegt direkt im Quell-Rechteck, der Crop-Bereich rot getönt darüber - du siehst, was abgeschnitten wird, statt eine abstrakte Markierung zu deuten. Ausgelesen werden nur die Pixelmaße; das Bild verlässt die Seite nicht.
- Datierte Preset-Bibliothek für jeden Modus: Instagram (1:1 / 4:5 / 9:16), TikTok, Open Graph (1.91:1, 1200×630), X Card, LinkedIn, YouTube, Cinema, A4 hoch und quer, A3, A5, Vollformat, APS-C, MFT, Hasselblad-Quadrat. Jedes Preset trägt ein
Stand-Datum und einen Quelllink zur jeweiligen Spezifikation - für Plattform-Formate direkt zur Hersteller-Doku, für Foto-, Druck- und Kino-Formate zur ISO- bzw. Wikipedia-Referenz. - Crop / Letterbox / Strecken als drei Antworten auf "wie soll's reinpassen?", als Pillen direkt am oberen Rand der Vorschau. Crop ist der Standard, Letterbox steht gleichberechtigt daneben, Strecken bleibt sichtbar - aber bernsteinfarben als Anti-Pattern markiert.
- Modus-spezifische Übersicht: die Tabelle unter der Vorschau zeigt die passende Sicht auf deinen Anwendungsfall. Im Druck-Modus listet sie Papiere von A6 bis A2 mit
passt sauberoderQuelle zu kleinfür deine Quelle und DPI. Im Foto-Modus listet sie Sensorformate mit Megapixeln und Druckhinweis. Eine Zeile anklicken, schon ist sie als Quelle übernommen. - Orientierungs-Toggle in Social, Foto und Druck:
Beibehalten,QueroderHochzwingt das Verhältnis in eine Richtung, ohne das Preset zu wechseln. - URL-Roundtrip: Modus, Preset, Fit-Modus, Orientierung und DPI landen als Query-Parameter in der URL. Die Quell-Pixel werden nur beim expliziten Teilen-Klick mitgeschrieben - im Adressfeld erscheinen sie nicht automatisch.
Alles lokal im Browser, ohne Server-Pingpong. Crop oder Letterbox - du siehst, was passiert, bevor es passiert. Sobald das Format steht, kommt der Kontrast - dafür gibt es den Farben-Konverter mit OKLCH-Lightness und WCAG live.
Häufige Fragen
Welches Seitenverhältnis hat Instagram?
Instagram unterstützt mehrere Verhältnisse parallel. Klassisch sind drei: Feed-Quadrat (1:1), Feed-Hochformat (4:5) und Story / Reels (9:16); Feed-Fotos gehen laut help.instagram.com bis 3:4. Das Profil-Grid wurde im Januar 2025 von Quadraten auf 4:5-Rechtecke umgestellt - 4:5-Posts sitzen seither vollständig im Grid.
Was ist 16:9 in Pixel?
16:9 ist ein Verhältnis, keine feste Pixelzahl. Gängig sind 1280×720 (HD), 1920×1080 (Full HD), 2560×1440 (QHD), 3840×2160 (4K) und 7680×4320 (8K).
Wie rechne ich ein Seitenverhältnis um?
Quell-Breite und -Höhe eingeben, ein Ziel-Preset oder ein eigenes Verhältnis wählen, dann Crop oder Letterbox einstellen. Die Vorschau zeigt sofort mit Pixel-Delta, was zugeschnitten oder mit Rand aufgefüllt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Crop und Letterbox?
Crop schneidet ab (Standard für Social), Letterbox füllt mit Rändern auf (Filme, Archive). Strecken verzerrt - lieber meiden.
Wie viele Pixel brauche ich für A4 in 300 DPI?
2480×3508 Pixel. Der Druck-Modus prüft für dich, ob deine Quelle für A4, 10×15 cm und 13×18 cm bei der gewählten DPI sauber druckbar ist. → A4 bei 300 DPI prüfen
Werden hochgeladene Bilder gespeichert?
Nein. Dein Bild bleibt lokal im Browser - ausgelesen werden nur seine Pixelmaße für die Vorschau und die Verhältnis-Berechnung. Kein Upload, kein Server, kein Cache. An die Analyse-Plattform schicken wir pro Upload nur drei anonyme Zahlen: Breite, Höhe und Dateigröße - keine Bildinhalte.