Toolflux

QR-Code-Generator: QR-Codes für Text, URL, vCard und WLAN

QR-Code-Generator mit Kapazitäts-Chips. Bytes, Version, EC-Stufe und WCAG-Kontrast in einer Ansicht. Vier Modi (Text, URL, vCard, WLAN). Lokal, kein Account.

Du klebst einen QR-Code auf die Speisekarte, und plötzlich tippt niemand mehr das WLAN-Passwort ab. Der Generator unten erstellt den Code lokal im Browser - dein Inhalt verlässt die Seite nicht. Vier Varianten sind eingebaut: Klartext, Link (URL, E-Mail oder Telefon), Visitenkarte (vCard) und WLAN-Zugangsdaten. Codiert wird dabei als UTF-8-Payload im Byte-Modus. Dazu drei Erklär-Ansichten unter dem Code: die Anatomie zerlegt den Code in seine sechs Bauteile, der Belastungstest zeigt live, wie viel Schaden er übersteht, die Lesereihenfolge animiert den Scan-Pfad und simuliert den Lesevorgang im Scanner.

Daten
Stabilität Wo wird der Code dargestellt?. Höhere Stabilität verträgt mehr Schmutz und Knicke, geht aber auf Kosten der Speicherkapazität.
Form Form der einzelnen QR-Module. Optisch unterschiedlich, gleicher Inhalt.
Farbe
Vordergrund
Hintergrund
QR-Code
Läuft im Browser. Kein Server-Roundtrip. Kein Account.

Anatomie deines QR-Codes

Klick auf einen Bereich im Code oder auf eine Karte unten - die zugehörigen Pixel leuchten auf.

Bytes · Version · Stabilität · Kontrast
Bytes 20 / 23 87% Version 2 25×25 Stabilität M 15 % Wiederherstellung Kontrast 21.0:1 AA bestanden
Kodierter Payload · URL · 20 Bytes
https://toolflux.app

Anatomie deines QR-Codes

Ein QR-Code sieht aus wie eine zufällige Pixelwolke, besteht aber aus sechs sehr klar getrennten Bereichen. Tipp einen davon in der Erklärung an, erhalte die passende Beschreibung.

  • Eckmarker (Finder Muster). Die drei dicken Quadrate in den Ecken. Sie sagen dem Scanner: hier ist der Code, das ist oben. Ohne sie passiert nichts.
  • Justier-Punkte (Alignment Muster). Kleine Quadrate weiter innen. Sie halten den Code lesbar, wenn die Kamera schräg auf dein Papier guckt - bei kleinen Codes (Version 1) gibt es sie nicht, ab Version 2 dann ein paar.
  • Takt-Linie (Timing Muster). Die abwechselnde schwarz-weiße Linie zwischen den Eckmarkern. Sie verrät dem Scanner, wie groß ein Modul ist - eine Art Lineal mitten im Code.
  • Format-Band (Format Information). Die Module direkt neben den Eckmarkern. Hier steht codiert die Stabilitäts-Stufe und welches Maskenmuster verwendet wird, sonst wüsste der Scanner nicht, wie er den Inhalt entschlüsseln soll.
  • Inhalt + Backup (Data + Error Correction). Hier stecken deine Daten - plus Fehlerkorrektur-Daten. Wenn ein Teil des Codes verschmutzt oder zerknittert ist, baut der Scanner fehlende Stellen daraus wieder zusammen. Wie viel Korrektur möglich ist, hängt von der Stabilitäts-Stufe ab.
  • Ruhezone (Quiet Zone). Der weiße Rand außen herum. Ohne diesen Abstand findet der Scanner den Code nicht - klebe ihn nie randlos auf dunkles Papier.

Stabilitäts-Stufe: wie viel Fehlerkorrektur soll der Code enthalten?

QR-Codes sind absichtlich redundant. Ein Teil der Module trägt nicht direkt deine Nutzdaten, sondern Fehlerkorrektur. Der Scanner kann damit beschädigte Stellen oft ausgleichen. Die Prozentwerte bei L, M, Q und H sind Näherungen für diese Korrekturleistung - nicht eine frei verfügbare Reservefläche für Logos oder Überklebungen.

VoreinstellungFehlerkorrekturSinnvoll für
Bildschirm7 %Web, Apps, kurze Online-Links - wenig Risiko, viel Platz für Daten
Standard15 %Solide Voreinstellung, der Default
Druck25 %Flyer, Poster, Etiketten - verträgt Lichtreflexe und Knicke
Outdoor / Logo30 %Aufkleber, Aussenwerbung, oder wenn du extra Schadens-Toleranz willst

Die Wahl wirkt sich direkt auf die Kapazität aus. In diesem Generator, der Payloads als UTF-8 im Byte-Modus codiert, liegt die praktische Obergrenze auf Version 40 grob bei 2,95 KB auf "Bildschirm" und 1,27 KB auf "Outdoor / Logo". Der Kapazitäts-Chip in der Erklär-Ansicht zeigt das Verhältnis live - du siehst sofort, ob ein Wechsel von Outdoor auf Standard Platz schafft.

Belastungstest: wie viel Schaden hält dein Code wirklich aus?

Die Prozente in der Tabelle oben sind Spec-Werte aus ISO/IEC 18004 - Theorie. Der zweite Tab in der Erklär-Ansicht macht daraus einen praktischen Test: Schiebe den Regler hoch, der Generator zerstört zufällig gewählte Daten-Pixel und schickt den beschädigten Code direkt im Browser durch einen QR-Decoder (jsQR). Grüner Hinweis: der Code wird noch gelesen. Roter Hinweis: der Code ist nicht mehr lesbar.

Empirische Bruchpunkte aus dem Live-Decoder:

StabilitätBruchpunktSpec-Prozent
Bildschirm~1,5 %7 %
Standard~2,5 %15 %
Druck~4 %25 %
Outdoor / Logo~6 %30 %

Das liegt deutlich unter den Headline-Werten. Der Grund steckt in der Granularität: Der Reed-Solomon Algorithmus arbeitet auf Codewort-Ebene (8 Bit), nicht auf Pixel-Ebene. Ein einzelner zerstörter Pixel entfernt meist ein ganzes Codewort - und kostet damit eine Einheit im Korrektur-Budget. Die Prozente zählen Codewörter, nicht Schadens-Fläche.

Praktischer Nutzen: Wenn du planst, ein Logo in die Mitte zu legen oder den Code teilweise zu überkleben, probier es hier vor dem Druck. Wird der Regler bei deiner gewünschten Stufe schon im einstelligen Prozentbereich rot, wechsle eine Stufe höher.

Wann fliegt die Kapazitäts-Warnung?

Wenn dein Payload für die größte mögliche QR-Version (Version 40) bei deiner Stabilitäts-Stufe nicht mehr passt, taucht die gelbe Warnkarte auf. Zwei schnelle Auswege:

  1. Stabilität senken. Ein Wechsel auf "Bildschirm" schafft deutlich mehr Platz. Besonders groß ist der Sprung von H auf L.
  2. URL kürzen. Lange Links mit Tracking-Parametern sind oft der eigentliche Übeltäter - der URL-Encoder zeigt dir, was die Parameter wirklich kosten.

Häufigste Auslöser: lange WLAN-Passphrasen, vCards mit Adresse, oder URLs mit UTM-Codes.

Welche Farben funktionieren?

Dunkler Vordergrund auf hellem Hintergrund. Die Daumenregel: Verhältnis mindestens 4.5:1 (WCAG-AA-Schwelle). Schwarz auf Weiß bringt 21:1 - das Maximum. Das Toolflux-Brand-Blau auf hellem Beige liegt bei etwa 7.5:1 - solide. Invertierte Codes können funktionieren, brauchen in der Praxis aber eher einen Test. Mittel-Grau auf Mittel-Grau scheitert, sobald das Licht nachlässt.

Der Kontrast-Chip in der Anatomie-Ansicht zeigt das aktuelle Verhältnis und färbt sich rot, wenn du unter die Schwelle fällst. Tipp für Druck: vermeide Farbverläufe auf der Vordergrundfarbe - die meisten Scanner schneiden Mittelwerte einfach ab.

Welche Form für die Module?

Drei Varianten stehen hier zur Wahl: klassische Quadrate, abgerundete Quadrate oder Punkte. Optisch unterschiedlich, gleicher Inhalt. Die drei Eckmarker bleiben in allen Varianten quadratisch (mit leicht abgerundeten Ecken bei "Punkte") - so finden Scanner den Code zuverlässig wieder. Für Logos auf Visitenkarten und Plakaten hat sich "rund" als guter Kompromiss zwischen modern und scannbar eingebürgert.

Lesereihenfolge: wie ein Scanner deinen Code wirklich liest

Der dritte Tab animiert den Scan-Pfad wie er über den Code wandert. Ein Scanner liest die Module nicht zeilenweise wie einen Text, sondern folgt einem Zickzack von rechts unten nach links oben - immer in Paaren von zwei Spalten. Reservierte Bereiche (Eckmarker, Justier-Punkte, Takt-Linie, Format-Band, bei größeren Codes Versions-Information) überspringt er, die Spalte 6 wird wegen der Takt-Linie ausgelassen. Der Pfad selbst wird in ISO/IEC 18004 §7.7.3 beschrieben.

Je 8 zusammenhängende Module entlang dieses Pfads ergeben ein Codewort. Die Farbcodierung trennt Daten-Codewörter (dein Inhalt plus Modus- und Längen-Header) von EC-Codewörtern (das Reed-Solomon-Backup). Bei längeren Inhalten verteilt die Spezifikation die Codewörter über mehrere Blöcke und verschachtelt sie - hover auf ein Byte und du siehst, an welchen verstreuten Stellen im Code es liegt. Kein zusammenhängendes "hier ist der Inhalt, dort die Sicherung".

Genau diese Verschachtelung ist der Trick hinter der Fehlerkorrektur. Ein Schadensfleck verteilt sich automatisch auf mehrere Blöcke, statt einen einzelnen Block komplett auszulöschen. Ohne diese Streuung würde der Belastungstest oben deutlich schlechter aussehen.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich einen QR-Code kostenlos?

Wähle oben einen Modus (Text, URL, vCard, WLAN), trag den Inhalt ein und der QR-Code erscheint sofort. Lade ihn als SVG herunter, wenn du druckst, oder als PNG für Bildschirme. Der Generator läuft komplett im Browser - kein Server, kein Account, keine Wasserzeichen.

Welche Fehlerkorrektur-Stufe brauche ich?

L (ca. 7 % Wiederherstellung) ist okay für Bildschirme, M (ca. 15 %) ist die solide Voreinstellung, Q (ca. 25 %) und H (ca. 30 %) sind für Druck und Outdoor sinnvoll. Höhere Stufe heißt mehr Schadens-Toleranz, aber weniger Daten passen rein.

Wie viele Daten passen in einen QR-Code?

Dieser Generator codiert Payloads als UTF-8 im Byte-Modus. Auf Version 40 liegt die praktische Obergrenze grob bei 2,95 KB auf Stufe L und 1,27 KB auf H. Eine kurze URL braucht 20-40 Bytes, eine vCard mit Name, Telefon und E-Mail rund 80-150 Bytes. Wenn du zu viel Inhalt einträgst, fliegt oben die Kapazitäts-Warnung mit Vorschlag.

Wie funktioniert ein vCard-QR-Code?

Der vCard-Modus baut einen Text im RFC-2426-Format zusammen (BEGIN:VCARD ... END:VCARD), den viele aktuelle Kamera-Apps als Kontakt anbieten. Felder: Name, Organisation, Telefon, E-Mail, Website. Sonderzeichen werden mit Backslash maskiert.

Wie teile ich WLAN-Zugangsdaten als QR-Code?

Wähle Modus WLAN, trag SSID, Passwort und Verschlüsselung ein. Der Code folgt dem WIFI:T:WPA;S:<ssid>;P:<passwort>;H:false;; Schema. Viele aktuelle iPhones und Android-Geräte bieten an, das Netz direkt zu verbinden - je nach Gerät und Kamera-App aber nicht alle.

Welche Farben sind für QR-Codes lesbar?

Dunkler Vordergrund auf hellem Hintergrund, Kontrastverhältnis mindestens 4.5:1 (WCAG AA). Das Tool oben zeigt das Verhältnis live und warnt, wenn du drunter fällst. Invertierte Codes solltest du im Zielmedium testen.

Was ist eine QR-Code-Version?

Eine QR-Code-Version (1-40) bestimmt die Modul-Anzahl: Version 1 ist 21x21 Module, Version 40 ist 177x177. Mehr Daten = höhere Version. Der Generator wählt automatisch die kleinste Version, die deinen Payload in diesem Generator aufnimmt.

Wie viel Schaden überlebt ein QR-Code in der Praxis?

Die Norm verspricht 7 / 15 / 25 / 30 % Wiederherstellung pro Stabilitäts-Stufe. Praktisch bricht der Code früher: Bildschirm ab ~1,5 % zerstörter Daten-Pixel, Standard ~2,5 %, Druck ~4 %, Outdoor / Logo ~6 %. Der Belastungstest-Tab unter dem Code probiert das live mit dem jsQR-Decoder. Der Grund für die niedrigeren Werte: Reed-Solomon arbeitet auf Codewort-Ebene (8 Bit), und ein einzelner fehlerhafter Pixel zerstört meist ein ganzes Codewort.